Bausparvertrag prämienbegünstigt

Die im Rahmen der FIDIC-Vertragsformen von 1999 zu leistenden Versicherungen richten sich gegen Verlust oder Beschädigung von Bau- und Auftragnehmerausrüstung,104 Personenschäden und Sachschäden Dritter105 und Personenschäden gegenüber dem Personal des Auftragnehmers.106 Angesichts dessen haben sich die Gerichte traditionell geweigert, sich einzumischen, weil die Parteien der bedingungslosen Natur zugestimmt haben und dass der Auftragnehmer das potenzielle Risiko einer Anrufung der Bankgarantie beurteilt und akzeptiert hätte. Um die Daten für diese Studie zu sammeln, wurde eine Branchenumfrage in der kanadischen und der US-Bauindustrie durchgeführt. Die Umfrage forderte qualitative und quantitative Informationen über die Wahrnehmung der häufigsten Haftungsausschlussklauseln in den kanadischen Verträgen, die in jüngsten Forschungs- und Studien studienidentifiziert wurden. Diese Klauseln umfassen: Die FIDIC-Vertragsformen 2017 enthalten eine sehr ähnliche Bestimmung in Bezug auf die Verzugsliquidation von Schäden, es sei denn, sie sehen vor, dass die liquidierten Schadensbestimmungen die Haftung des Auftragnehmers für Verzug bei Betrug, grober Fahrlässigkeit, vorsätzlichem Verzug oder leichtsinnigem Fehlverhalten des Auftragnehmers nicht einschränken. Daher darf ein Auftragnehmer die Arbeiten nicht absichtlich verzögern, sobald er die Verzögerungs-Schadensobergrenze erreicht hat, sonst riskiert er eine unbeschränkte Haftung. Eine genaue Identifizierung und eine faire und gerechte Risikoverteilung sind für die erfolgreiche Durchführung eines Projekts unerlässlich. Sowohl der Arbeitgeber als auch der Auftragnehmer sollten zusammenarbeiten, um eine gerechte Risikoteilung auf der Grundlage einer geeigneten Beschaffungsmethode anzustreben und typische Risiken im Hinblick auf die Art des jeweiligen Projekts und seine spezifischen Erwägungen effizient zuverteilen, mit der Absicht, das Potenzial für Frustration über den Projektplan und die Häufigkeit von Baustreitigkeiten zum Nutzen aller Parteien zu verringern. Die FIDIC-Vertragsformen von 1999 sehen zwei Sätze von Prüfungen in Bezug auf die Ausführung der Arbeiten vor: Prüfungen nach Abschluss und Prüfungen nach Abschluss. Die Prüfungen nach Abschluss sind in folgender Reihenfolge durchzuführen: Vorinbetriebnahmetests, Inbetriebnahmetests und Probebetrieb. Nach dem Probebetrieb müssen Leistungstests (falls vorhanden) durchgeführt werden, um zu zeigen, ob die Arbeiten den Leistungsgarantien entsprechen. Eine Partei, die durch ein Ereignis höherer Gewalt an der Erfüllung ihrer vertraglichen Verpflichtungen59 gehindert ist59, muss der anderen Partei innerhalb von 14 Tagen nach Bekanntwerden oder in Kenntnis davon Mitwirkung schenken.60 Die Partei ist entschuldigt, während sie daran gehindert wird, und kann im Falle des Auftragnehmers berechtigt sein, weitere Erleichterungen in Form einer Fristverlängerung und/oder (in begrenzten Umständen) Nachzahlung zu leisten.

Dies greift einen wesentlichen Teil des Autonomieprinzips ein – d. h., dass der Kapitaler auf die Bankgarantie zurückgreift, ohne Rücksicht auf den zugrunde liegenden Vertrag. So wurde beispielsweise der Anspruch auf eine Bankbürgschaft aus Gründen der Unannehmbarkeit unter Umständen, in denen ein Subunternehmer eine Bankbürgschaft als Sicherheit für an sie geleistete Vorauszahlungen vorgestreckt hatte, zurückgehalten.